Seit 2003 wird in dem heiligen Ort ein Wettbewerb ausgetragen der sich mit Pflanzen aller Art, vorrangig Gemüse, beschäftigt. Ziel ist es einen möglichst großen Ertrag zu erzielen. Dem Sieger winken eine Befreiung von der Startgebühr und der Verlierer nominiert die Planze des nächstjährigen Wettbewerbs. Am Erntetag wird sogleich das Erntedankfest, welches aus den Startgebühren finziert wird, gefeiert.

 

Auch der Kürbiswettbewerb 2004 ging wieder unblutig zu Ende. Das Wiegen wurde unter notarieller Aufsicht von Wägprofis übernommen, um somit Reklamationen oder langwierige Gerichtsprozesse von vorneherein auszuschließen. An der Tabelle (unten im Bild) ist leicht zu erkennen, das die Ergebnisse sehr gestreut waren. Dies ist laut Diplomierten Kreisen ein Effekt, der auf den Auswirkungen des trockenen Sommers beruht. Durch intensives und professionelles Bewirtschaften der sensiblen Pflanzen ist es Ralph Schäfer gelungen den knappen aber verdienten Gesamtsieg zu erringen. Abschluss des Wettbewerbes bildete ein gemütliches Beisammensein in entspannter Atmosphäre.

Ergebnisstabelle:

Ralph Schäfer -24,1 Kg
Stefan Meister - 21,5 Kg
Christian Spill - 18,2 Kg
Iris "Meister" - 15,9 Kg
Frank Deiss - 11,2 Kg
Mathias Weppler - 7,0 Kg
Stephan Ott - 6,5 Kg
Gerhard Kurylak 5,1 Kg
Jörg Steinberg - 2,9 KG
Christof Weppler - 1,9 Kg
Michael Schwalm - 1,85 Kg
Christina Schrön - 1,0 Kg
Karsten Ott - 0,08 Kg

Auch der Kürbiswettbewerb 2005 ging wieder unblutig zu Ende. Die Ergebnisse liegen erfreulicherweise im Durchschnitt um 13,2 % höher als im Jahr 2004. Dies ist durch anerkannte Experten auf den durchwachsenen Sommer zurückzuführen. Ralph Schäfer, der Titelverteidiger, konnte durch widrige Rahmenbedingungen in diesem Jahr seine perfekten botanischen Künste nicht voll zur Geltung bringen. Den Sieg mit einen neuen Bestwert von 28,1 Kg konnte erstmalig Stefan Meister ergattern, der trotz einem, im Vergleich zum Vorjahr, eher bescheidenem Anbaugebiet große Früchte erntete. Leider gab es nicht unter allen Teilnehmern ernste Erfolge, da in einigen Gärten die gemeine Großmaulschnecke Ihr Unwesen trieb. Abschluss des Wettbewerbes bildete ein gemütliches Beisammensein in dunkler Atmosphäre


Tabellenstand:

Stefan Meister - 28,1 Kg
Mathias Weppler - 25,4 Kg
Sabine Vaupel - 24,5 Kg
Yasmin - 23,5 Kg
Stephan Ott - 20,6 Kg
Iris Meister - 16,2 Kg
Ralph Schäfer -9,1 Kg
Thomas Pelzer 1,3 Kg
Frank Deiss - nm
Jörg Steinberg - nm
Michael Schwalm - nm

2006, ein Jahr geprägt von Sensationen. In diesem Jahr wurde der traditionelle Wettbewerb erstmals mit zwei verschieden Pflanzen durchgeführt. In Kategorie 1 (Paulaner Edelhopfen) konnte sich Stephan Ott mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen Ralph Schäfer behaupten. In Kategorie 2 (Kürbis-Gigantus) konnte sich der Titelverteidiger Stefan Meister mit einem Kürbis in Mörtelkübelgröße klar vor der Konkurrenz behaupten. Dopingvorwürfe gegen die beiden Sieger werden noch geprüft. Auch das gemütliche Beisammensein am Ende der Veranstaltung ging wieder unblutig zu Ende. Der Wettbewerb 2007 wird mit der einheimische Kartoffel durchgeführt.

Tabellenstand

Hopfen
Stephan Ott 8,10m
Ralph Schäfer 7,35m
Michael Schwalm 6,50m
Christian Spill 4,30m
Gerhard Kurylak 4,10m
Timm Weidemann 2,75m

Kürbis
Stephan Meister 37,5 Kg
Iris Meister 29,0 Kg
Jörg Steinberg 15,0 Kg
Ralph Schäfer 8,7 Kg
Thomas Pelzer 4,1 Kg

2007 Das Jahr der Kartoffel. Nach dem Reglement der Großgewächszüchter wurde vom Verlierer des letzten Wettbewerbs das uns allseits bekannte Knollengewächs auserkoren. Sieger wurde in diesem Jahr Stefan Meister, der das größte Kartoffelknollengesamtgewicht pro Kartoffelpflanze erreichte. Manipulationen konnten Ihm auch in diesem Jahr nicht nachgewiesen werden.



Die Rüben (Beta) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Aus der Art Rübe (Beta vulgaris) sind viele unterschiedliche Kulturpflanzen hervorgegangen. Allerdings gehören nicht alle als Rübe bezeichneten Pflanzen zur Gattung Beta, so sind die Speiserübe und die Steckrübe zur Gattung Brassica zu rechnen und nicht besonders nahe mit den echten Rüben verwandt.

Darum stellten sich einige mutige Einheimische Gestalten dem härtesten Rübenwettbewerb Deutschlands.

2008 Das Jahr der Rüben. Alle Teilnehmer verwandten die hundsgemeine Kohlrübe, da wohl keiner den Samen der einheimische Futterrübe Auftreiben konnte ( zumindest keimfähig ). Bei der Ernte konnte beobachtet werden das es manchmal mehr Schein als Sein ist, wie man auf einem Bild erkennen kann. Um Haaresbreite konnte Stephan Ott den Sieg holen, der erfogsverwöhnte Herr Meister landete in diesem Jahr nur auf einem miserablen 6. Platz.


Ergebnisstabelle:

Stephan Ott : 1,468 Kg

Fam. Pelzer : 1,316 Kg

Sabine Vaupel : 1,217 Kg

Kira Vaupel : 0,939 Kg

Ralph Schäfer 0,726 Kg

Fam. Meister : 0,523 Kg

Fam. Steinberg : 0,203 Kg